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Sonntag, 29. Oktober 2017

Sneakers aus Holz

Sneakers aus Holz

Schuhe aus Holz? 
Da kamen uns bisher nur die traditionellen, holländischen Klompen in den Sinn - nicht gerade bequem! Aber jetzt gibt es tatsächlich weiche Sneakers, die aus Holz gefertigt sind.

Sneaker aus Holz
© Vagabond
Nachhaltiges Material, vegan, mit geringer Belastung für unser Ökosystem und dann auch noch stylish? Beim neuen Modell der Vagabond Shoemakers scheint das tatsächlich in allen Punkten zu passen! Denn diese präsentieren ihren Kult-Sneaker Paul aus recycelbarem Kirschbaum-Material.
Dafür wurden im Fertigungsprozess dünne Blätter aus Holz mithilfe einer Technik, die Widerstand und Haltbarkeit gewährleistet, auf einer Baumwollbasis angebracht. Um das Holzmaterial weich und „lederartig“ zu machen, wird die Oberfläche dann mit Mikro-Laser geätzt.
Die Schuhe werden diese Woche auf Vagabond.com gelauncht und sind zum Preis von 150 Euro in ausgewählten Vagabond Concept Stores erhältlich.
Sneaker aus Holz
https://www.woman.at/a/sneakers-holz

Woody

560 Handgriffe zum perfekten Woody

Holzschuh made in Austria
11.05.2017 – Bei Holzschuhen denkt man schnell einmal an die holländischen Klompen, unbequemes Gehen oder lautes Klappern. Dass es auch anders geht, beweist die Kärntner Schuhmanufaktur Woody.
© Schuhmanufaktur Woody
© Schuhmanufaktur Woody

In Handarbeit und mit mehr als 35 Arbeitsschritten erzeugt man in Kärntner Sittersdorf rund 50.000 Paar Schuhe jährlich. Von der Baumfällung bis zum Verkauf sind es sogar 560 Handgriffe. Die Besonderheit der „Woodys“: Um den „harten“ Gehcharakter auszuschließen, bringt man eine flexible Kautschukmasse in die Holzsohle aus Weide oder Zirbe ein. Diese macht sie biegsam und somit bequem beim Tragen. Die Woodys gibt es in vielen Varianten für Damen und Herren – von „Ankle Boots“ bis zu Pantoffeln mit Kuhfell. Zu kaufen sind die schicken Holztreter im ausgesuchten Fachhandel, online oder im Fabriksverkauf in Sittersdorf.
_mn

Montag, 16. Mai 2016

Ein Gummigelenk für starre Sohlen

Ein Gummigelenk für starre Sohlen

Klick, klack: Der Clog ist nach wie vor angesagt. Aber lässt sich der Holzschuh noch verbessern? Gewiss doch. Von einer, die auszog, den Holzschuh neu zu erfinden.
Holzclogs der Marke Softclox werden im Sommer 2015 auf der Schuhmesse GDS in Düsseldorf ausgestellt. (Archivaufnahme)
Holzclogs der Marke Softclox werden im Sommer 2015 auf der Schuhmesse GDS in Düsseldorf ausgestellt. (Archivaufnahme) © Marius Becker/dpa
Wer kennt sie nicht: Clogs, die Schuhe mit der charakteristischen Holzsohle. 
Insbesondere in den siebziger und achtziger Jahren, als es eine ganze Generation in den klackernden Schuhen mit der Sohle aus Pappel-, Erlen- oder Ahornholz gegen Krieg und Politik protestierten, erreichte der Holzsohlenschuh einen größeren Bekanntheitsgrad.
Einen Nachteil haben die Kulttreter jedoch: Die starre Sohle bietet wenig Tragekomfort. Cristina Mühle, seit Kindestagen Clog-Fan, hatte hier eine zündende Idee. Die starre Sohle flexibel und leicht machen und den Schuh etwas moderner machen. Der herkömmliche Clog war starr, laut und klapperte beim Laufen. Sein Identifikationsmerkmal war auch sein Schwachpunkt. Mühle löste das Problem, indem sie ein Zwischenstück aus Gummi einsetzte, wodurch die Sohle flexibler und der Schuh komfortabler wurde. Softclox nennt sie ihren neuen Holzschuh, der ihr auch gleich eine neue Existenz sicherte: "Wir haben mit der Idee und der Umsetzung einiger Prototypen begonnen. Daraus ist in den letzten zehn Jahren eine eigenständige Marke mit rund 300 Modellvarianten entstanden, die wir in 18 Ländern verkaufen", sagt sie. Heute ist die Designerin Geschäftsführerin ihres eigenen Unternehmens. 

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-04/schuhentwicklerin-schuhe-beruf-ausbildung 


Clogs: Diesen Trend-Schuh müsst ihr jetzt auf dem Radar haben!


Schuhtrend Clogs: Der Holzschuh bekommt diese Saison ein modisches Update

Espadrilles, Loafer, Slingback-Pumps – all diese Schuhmodelle stehen bereits bei uns im Regal und warten darauf, bei Sonnenschein und lauen 20 Grad ausgeführt zu werden.

Clogs sollten ebenfalls unbedingt auf eurer Wunschliste stehen. Die schwedischen Holzschuhe haben von Labels wie Chloé oder Gucci ein modisches Update verpasst bekommen.

Es gibt Pantoletten, Sandalen, Mules und sogar High Heels mit Nieten à la Céline, die zum Kleinen Schwarzen passen.

http://www.elle.de/clogs-303959.html

Donnerstag, 21. Januar 2016

Stylishe Holzschuhe

Stylishe Holzschuhe und Stoffe aus Banane

Innovative Mode aus München: Die tz besucht zwei Unternehmen


Stiefelette oder Sandale: Bei Cristina Mühle gibt’s Holzschuhe für jede Jahreszeit.

München - Die eine stellt Holzschuhe her - aber in sexy! Die anderen beiden wollen Stoffe aus Bananenpflanzen produzieren. Die tz hat zwei innovativen Münchner Modeunternehmen einen Besuch abgestattet.
Ein Holzschuh, aber bequem - und sexy! Das war die Idee, die Cristina Mühle (48) vor rund zehn Jahren hatte. Seit ihrer Kindheit trägt die Münchnerin „Holzklapperl“, wie sie selbst sagt. 
Nun wollte sie die Schuhe zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass tragbar machen. Mittlerweile ist sie mit ihrem Unternehmen Softclox mit Sitz in Sendling Marktführerin in ganz Europa. 
Was ihre Schuhe auszeichnet: Eine extrem leichte und vor allem biegsame Holzsohle aus Pappel oder Erle. Möglich macht’s ein integriertes Gummigelenk vorn in der Mitte.
Oberhalb der Sohle sorgt weiches Leder für Stil und gutes Gefühl. Je nach Saison gibt es Sandalen, Halbschuhe, Pumps oder Winterstiefel (zwischen 100 und etwa 250 Euro). 
Alle Schuhe lässt Mühle komplett in Europa produzieren - auch alle Materialien stammen aus Europa. 2006 brachte die Münchnerin zusammen mit ihren zwei Geschäftspartnern Andy Klautzsch (Design) und Thomas Huber (Produktion) die erste Kollektion auf den Markt.
Nicht immer ohne Hürden: „Manche Händler waren schon skeptisch, ob das nur ein Trend ist.“ Während der Unternehmensgründung war Mühle hochschwanger. 

Das Besondere an den Schuhen der Münchnerin: die leichte und biegsame Holzsohle
Doch: „Ich hatte nie Angst, dass ich das mit einem Kind nicht schaffen kann.“ Wenn ein wichtiger Termin anstand, sprangen kurzerhand die beiden Omas oder Mühles Mann ein. 
Oder die Unternehmerin rückte einfach samt Tochter an. Heute ist Chiara zehn Jahre alt - und nimmt die Entwürfe der Mama schon mal kritisch unter die Lupe. 
Und weil Mühle davon überzeugt ist, dass Frauen mit Kindern wahre Organisationstalente sind, arbeiten bei ihr besonders viele Mütter. 
Rund 120 Mitarbeiter hat das Unternehmen mittlerweile, pro Kollektion gibt es 30 neue Modelle. Mühle verkauft ihre Holzschuhe an ausgewählte lokale Händler und über ihren Onlineshop (softclox.com).
Jährlich sind es mehr als 100 000 Schuhe in 18 Ländern. Die Holzschuhe bieten mehrere Vorteile: Einmal sind sie durch das Fußbett bequem und geben viel Halt. „Das Holz ist außerdem antibakteriell und kann die Temperatur ausgleichen“, sagt Mühle. Wer mag, kann die Schuhe barfuß tragen. Heiße Füße im Sommer und kalte im Winter sind so oder so passé. 
Mühle geht mit ihrer Tochter sogar Schlittenfahren mit ihren Softclox. „Wasser und Holz vertragen sich hervorragend, durch das Gummiprofil rutsche ich auch nicht ab.“ Nur an die Heizung sollten die Schuhe zum Trocknen nicht gestellt werden, „sonst sind sie die pflegeleichtesten überhaupt“.
Angst, mit den neuen Schuhen zu klappern, muss keine Kundin haben: Durch die Gummischicht unten an der Sohle sind sie flüsterleise. 

… und ihre Stoffe sind voll Banane

Stoff-Wechsel, könnte man sagen … Caroline Priese (26) und Madhunandan Maithili Sharan (31) stellen mit ihrem Münchner Start-up „Shucie“ Stoffe aus Bananenpflanzen her - als Alternative zur gängigen Baumwolle.

Die beiden Jungunternehmer zeigen ihre Stoffmuster.
Entstanden ist die Idee der beiden im Zertifikatsprogramm „Gesellschaftliche Innovationen“ der Social Entrepreneurship Akademie. Die Akademie ist eine Einrichtung der vier Münchner Hochschulen und will soziales Unternehmertum fördern.
Die beiden Jungunternehmer hatten ein Vollstipendium und sind - zunächst noch mit einer dritten Mitstreiterin - schnell auf ihre Idee zu den Bananenstoffen gekommen. Für den Anbau von Baumwolle müssten viele Pestizide gespritzt und reichlich Wasser verbraucht werden. „Jährlich gehen sechs Prozent des menschlichen Trinkwassers dafür drauf“, sagt Priese.
Die Bananenpflanzen dagegen würden wegen der Früchte eh angebaut - und der Stamm und die Blätter seien eigentlich ein Abfallprodukt. Nur sinnvoll also, sie weiterzuverarbeiten. Mit einer Maschine wird aus dem Stamm und den Blättern das Garn gewonnen, aus dem dann der Stoff gewoben wird. 

Madhu (l.) reiste für die Unternehmensidee extra nach Indien.
Das Gute am Bananenstoff: „Er ist atmungsaktiv und leicht, was ihn für Sportkleidung interessant macht.“ Erste Stoffmuster haben die zwei Jungunternehmer schon gesichtet. Sie arbeiten mit Lieferanten aus Indien zusammen. „Madhu kommt gebürtig von dort - und hat von daher viel Hintergrundwissen und Kontakte.“
Anfang 2016 wollen die beiden Jungunternehmer mit dem Verkauf der Stoffe anfangen. Gut, dass sie gerade eben ein bisschen Startkapital dazubekommen haben: Beim „Strascheg Award“ der Hochschule München haben die zwei Mitte Oktober 2000 Euro gewonnen. 
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Mittwoch, 20. Januar 2016

Clogs: Die neuen Hingucker am Fuß

Clogs: Die neuen Hingucker am Fuß

Auf Pinterest lassen sich bereits Pinnwände mit unzähligen Einträgen zum Thema Clogs und Promis, die diese tragen, entdecken. Aber wie alltagstauglich ist dieser Schuh eigentlich wirklich?
Bunte.de Redaktion
von Bunte.de Redaktion
Kate Bosworth
© Getty Images
Auch Schauspielerin Kate Bosworth steht auf die trendigen Holzschuhe.
 
Achtung, Achtung: Von England ist wieder ein frisches stylisches Item zu uns herübergeschwappt! Es ist klobig, aus Holz und soll sich ganz wunderbar an die Füße der Frauen schmiegen. Der Clog ist zum absolut heißen It-Schuhwerk avanciert. Und die Engländer müssen es wissen. Schließlich lässt sich in ihren Outfits immer eine gekonnte Balance aus Eleganz und Gelassenheit wiederfinden. Das wollen wir auch sofort nachmachen!

Der Trend: Öfter mal was Neues

Na gut, so wirklich nigelnagelneu sind diese klotzigen Treter nicht, aber im Frühling/Sommer 2015 gelten andere Stil-Regeln als einst. Clogs trägt Frau zu einem herrlich sommerlich luftigen Look. Eine weite, hochgeschlossene Hose flattert um die Beine und untenherum sorgt der britische Import für einen starken Kontrast. Für den seriösen Touch bietet ein Blazer zu dem außergewöhnlichen Schuhmodell einen ebenso passenden Ausgleich. Und damit wirkt man sogar mit Clogs optimal bürotauglich und kein bisschen wie eine Bauernmagd, die sich durch ein Wurmloch in die Jetzt-Zeit katapultieren konnte.

Auch die Stars schließen sich dem Schuh-Statement an

Pop-Stars wie Katy Perry (30) und Miley Cyrus (22), Schauspielerinnen wie Sarah Jessica Parker (50), Scarlett Johansson (30) und Elle Fanning (17) wurden schon mehrfach mit modischen Clogs gesichtet. Allesamt erhielten sie dafür viel Beifall. Sie schlüpften in die gemütlichen Latschen zum Date, zum Shoppen oder sogar zum Film-Dreh. In jedem Fall sahen sie blendend darin aus! Schaut man sich die Streetstyle-Looks dieser Promis genauer an, lässt sich feststellen, dass der Clog 2015 auf viele unterschiedliche Weisen auffallen kann. Da ist für jeden Mode-Typen was dabei!

Welcher Clog-Typ bist du?

Sollten es Clogs mit deutlich sichtbaren Nieten sein? Mit hohen Absätzen für besonders lange Beine? Sollte das Modell aus Naturleder, aus Nubukleder oder gar Fell oder Lack sein? Auch die Auswahl an Farbtönen und exotischen Musterungen ist schier unendlich. Doch es kann ein Favorit bei diesem Mode-Highlight ausgemacht werden: Braun ist der Renner! Ob im Office oder in der Freizeit: Mit einem braunen Paar Clogs scheint man einfach immer genau richtig angezogen zu sein. Ein weißes Sommerkleid (zum Beispiel mit Spitze) dazu gemixt oder auch ein Jumpsuit – und schon ist hinter dem ganz individuellen Aussehen noch ein formvollendetes Ausrufezeichen gesetzt.